Soul food at home

Soul food at home

Ich weiss nicht, wie es euch geht, ich jedenfalls gehöre zu den Leuten, bei denen Kochen und Essen während des/der Lockdowns eine dominante Rolle, wenn nicht sogar den Lead in der Tages- und Wochenplanung eingenommen haben. Kochbücher studieren, Einkaufslisten sammeln, speditiv auf dem Wochenmarkt oder im lokalen Supermarkt einkaufen, Resten verwerten, neue Kochbücher bestellen, Rezepte adaptieren, Neues ausprobieren, experimentieren – ihr versteht schon…

Dann gibt es ja noch das Rezepte-Universum im Internet. Auf zu neuen Galaxien, Spock! Die volle Überforderung, weil die Suchmaschinen-Ergebnisse bei «Pilzragout Rezept» oder «Kürbissuppe [Autofill: Rezept]» schier endlos, auf jeden Fall unzählig sind. Meistens klicke ich dann der Einfachheit und Verlässlichkeit halber auf meine drei, vier Lieblingsseiten, die – Suchmaschine is watching me – praktischerweise immer auf der ersten Seite auftauchen. Allerdings lasse ich mich auch in der Küche gerne inspirieren und freue mich, wenn ich Rezepte fernab meiner abgetretenen Pfade entdecke. Und so habe ich mich beschwingt und begeistert ans Nachkochen gemacht, als ich die folgende Seite entdeckt habe. Und, wie der Zufall (oder der Biermenschen-Hinweis) so spielt, gibt es dort einige Rezepte, in denen Appenzeller Bier «verkocht» wird. Blasphemisch, findest du? Sei offen, sag ich! Hat ja – wie beim Kochen mit Wein – den Vorteil, dass der nicht im Menu verwendete Inhalt der Flasche getrunken werden darf. Während des Kochens. Yippie!

Ich koche ab geschriebenem Rezept, für die Filmlifans unter euch gibt es die Rezepte auch als YouTube-Anleitungen.

Biersuppe, Biermarinade, Bieramisu

Als Suppenliebhaberin habe ich dieses Rezept als erstes ins Auge gefasst: Minestrone (ohne Bier als Zutat). Ebenfalls Suppe, diesmal mit «Appenzeller» nicht nur im Namen, sondern auch in der Speise: Appenzeller Biersuppe. Endlich, eine neue Salatsauce: Bierdressing

Ein einfaches, enorm leckeres Polentarezept: Bierpolenta mit Pilzen.

Liebst du auch den wohligen Duft eines Ragouts, das den halben Sonntag vor sich hin köchelt und am Abend den kulinarisch-heimeligen Abschluss des Wochenendes darstellt? Dann schau mal hier: Lammragout.

Für den Sommer, wenn «mein» Marktstand endlich wieder Zucchetti, Tomaten und Auberginen im Angebot hat, habe ich mir schon mal dieses Rezept ausgedruckt: Gemüsegratin. Dazu gibt es dann vom Grill Spareribs an Biermarinade. Und ein kühles Quöllfrisch – zum Trinken.

Hihi, „Bieramisu“

Apropos Dessert: In diesem so himmlischen wie bombigen Schokoladenkuchen habe ich auch schon Guinness mit dem Schwarzen Kristall ersetzt, schmeckt ebenso himmlisch: Guinness-Schokoladenkuchen.

Doch lieber von den Profis?

Wenn du ein totaler Kochmuffel bist und deine Komfortzone wirklich nicht verlassen möchtest, dann überlass das Kochen den Profis. David Geisser verwendet in seinen leckeren Rezepten oft den CréaCeto-Balsam-Essig der Brauerei. Ok, auch da musst du selbst kochen. Du könntest aber auch mal einen Kochkurs besuchen, oder? 

Fix & fertig kannst du dir das Irish Stew des Pfefferbeere-Teams bestellen. Das Lammfleisch und das Quöllfrisch dunkel kommen aus Appenzell.

Irish Stew mit Quöllfrisch dunkel
pfefferbeere.ch

Und wenn dir das alles noch immer zu viel „kochen“ ist, dann bestell dir doch einfach eine Brauerei Pizza. Den Ofen anschalten, das schaffst du, oder?

So oder so: Bier in der Küche kann getrunken werden. Es kann aber auch mal für eine besondere Note in deinem Essen sorgen.

Fotos: theclub.ch und pfefferbeere.ch

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