Mit Bruno Prina im Restaurant Die Waid & im Garten des Café des Amis

Mit Bruno Prina im Restaurant Die Waid & im Garten des Café des Amis

Quöllfrisch unterwegs in Zürich

Zum Tagesabschluss besucht Bruno Prina noch Die Waid und das Café des Amis quasi auf gut Glück. Die beiden gewünschten Personen sind aber besetzt oder ausser Haus. Womit die Zürich-Appenzellerische Stadtrundfahrt den Kreis schliesst.

7. Restaurant Die Waid

Das Restaurant Die Waid bietet einen traumhaften Panoramablick hoch über der Zwinglistadt. Und an diesem Postkarten-Oktobertag ist das der Hammer. Stadt, See, Berge, alles wie von Zauberhand hyperrealistisch hingepinselt. Brunos Ansprechperson befindet sich in einem Meeting. Die Waid hat auch Konferenzsäle und so weiter. Ist ein ziemlicher Riesenladen. Kurz gesellt sich der stellvertretende Geschäftsführer zu uns. Wir trinken Kaffee. Bruno schwärmt von den riesigen Crèmeschnitten. Er dürfe aber nicht, denn er sollte ja abnehmen. Schon befinden wir uns im Gespräch mit einer Dame, die ebenfalls grad im Begriff ist, eine süsse Sünde zu begehen.

Bevor wir unsere Appenzeller Bier-Reise durch Zürich im Café des Amis mit einem letzten Arbeitsgespräch beenden wollen, ruft Bruno Prina den Wirt ein weiteres Mal an. Er ist aber schon unterwegs nach Hause. Also trinken wir im gemütlichen Garten des Café des Amis noch einen Kaffee.

8. Café des Amis

Bruno tischt einige Geschichten auf von seinem Rauhaardackel und weiteren Tieren, mit denen er aufgewachsen ist, seiner früheren Radquer-Karriere sowie seiner näheren und ferneren Familie. Auch Vaters Esel Wendelin kommt zu Wort. Die hätten in einer richtigen Symbiose gelebt, die beiden. Der Vater habe Wendelin in Italien vor der Salamifabrik in der Sonne stehen gesehen und ihn sofort gekauft und in die Schweiz eingeführt. Ein nicht ganz billiges Unternehmen, alles zusammengezählt. Der Vater habe ihn, Bruno, immer Chlötzli genannt.

Bruno erläutert nun auch seine Philsophie, wie man seinen Lebensabend sinnvoll gestaltet: Zum Beispiel, indem man im fortgeschrittenen Alter nicht mehr so viel Geld ausgibt für Kleider und dieses dann für Wichtigeres zur Verfügung hat. Damit wären wir bei der Auflösung, des in der ersten Folge der Prina-Saga erwähnten Sneaker-Hinweises angelangt: Das bequeme Paar Stoffschuhe, in dem Bruno mir den ganzen Tag vorangespeedet ist, hat gerade mal 29 Franken gekostet und ist Teil eben dieser Philosophie. Hoffen wir, dass Bruno damit noch lange so purlimunter die Welt mit seinen Bierideen und aus dem Leben gegriffenen Geschichten erfreut. Ob nun als mit allen Bieren gewaschener Aussendienstler oder als geniessender Rentner, der täglich seine 9 Kilometer mit dem Dackel abspult. Im Moment mache er das drei-vier Mal in der Woche.

Bequem & günstig: Bruno Prinas Schuhe für 29 Stutz das Paar.

Demnächst: Quöllfrisch unterwegs – des ersten Bündnertrips letzter Teil: Rückfahrt und Auferstehung

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