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In sechs Pizzas um die Welt

In den vergangenen Wochen wurden auf dem Instagram- und Facebook-Kanal der Brauerei sechs leckere Varianten der Brauerei-Pizza vorgestellt. Kulinarisch reisen wir mit dieser Auswahl um die Welt, «Around The World». Auf den Fotos tragen die Frauen Kleider aus dem Herkunftsland und auf den Pizzas vereinen sich die Aromen ihrer Herkunftsregion. Wie ist es zu dieser farb- und aromaintensiven Pizza- und Foto-Serie gekommen? Ich habe bei Johannes, Yves und Simon aus der Produktions- und Entwicklungsabteilung nachgefragt.

Das Team der Brauerei ist so vielfältig wie ihr Sortiment, Offenheit und Denken ohne Grenzen gehören zu den wesentlichen Eigenschaften der Biermenschen in Appenzell. Diese Stärke wird nun mit der Serie «Pizza Around The World» gewürdigt. Bewusst wollte Karl Locher Frauen, die normalerweise unterstützende Arbeiten erledigen, in den Vordergrund rücken und in den Produktionsprozess einbezogen. Durch dieses «Projekt» sind sie in Kontakt gekommen mit den Rostoffen der Bierherstellung, Kulturen haben sich inspiriert und neue Produkte sind daraus entstanden. Diese Vielfalt und das Miteinander macht sicherlich einen Teil des Geheimnisses des Erfolges der Traditionsbrauerei aus.

Ein emotionales Erlebnis

Die Pizzas sollen «emotionale Erinnerungen an die Länder hervorrufen, die man bereist hat», wie mir Johannes erzählt. Dies geschieht nicht nur über den Gaumen: Die Farben auf den Fotos ergänzen den gustatorischen Eindruck visuell. Bei der ganzen Umsetzung stand die Authentizität im Vordergrund. «Verkleidet hat sich keine der Frauen!» Entstanden ist ein sinnliches Erlebnis, das frische Aromen und Farben ins Zuhause bringt.

Die definitiven Kombinationen der Zutaten und Aromen haben die Entwickler*innen schnell gefunden. Die sechs Frauen erzählten, welche Zutaten in ihrem Herkunftsland typisch sind, welche Aromen die traditionelle Küche ausmachen. So hat Abongile die Chakalaka- Sauce und Nishta ihre indische Chutney-Sauce nach eigenem Familienrezept vorgekocht. Auf dieser Basis haben die Produktentwickler die Pizzasauce nachgekocht. Das Team um Johannes hat dann den passenden Belag zusammengestellt und eine erste «Testpizza» gebacken. Meistens war das dann schon die definitive Kombination.

Appenzell – Südamerika – Indien – Südafrika…

Die Reise «Around The World» beginnt in Appenzell, dem Bauchnabel dieser Pizza-Welt. Das Rezept der «Classic Pizza Pancetta» wurde mit Marie-Louise aus dem Brauerei-Marketing-Team verwirklicht. Der knusprige «Alpstein Speck» und natürlich der würzige Käse machen das typisch Appenzellische an dieser Kreation aus. Auf dem Foto trägt Marie-Louise ihre Innerrhoder Werktagstracht. Die persönliche Lieblingspizza von Marie-Louise ist übrigens die «Classic Pizza Südamerika». Für diese Variante hat die Brasilianerin Thielly, die im Brauerei-Labor arbeitet, die entscheidenden Zutaten ausgewählt. So ergänzen Palmherzen, Jalapeños, Salsa nach Familienrezept, Cajun-Gewürzmischung und grüne Peperoni den Appenzeller-Pizza-Belag und bringen ein bisschen Südamerika auf den Tisch. Der Alpsteinspeck sorgt für noch mehr Raucharoma. Du magst süss-würzige Kombinationen lieber? Dann probiere doch mal die «Classic Pizza India»! Denn dank Nishtha aus der Entwicklungs- und Produktionsabteilung wird diese Variation mit Indian Chutney (Tomaten, Zwiebeln, Ingwer, Zimt, schwarzen Senfsamen, Chillies) belegt. Peperoniwürfeln und Maiskörner verstärken und runden den leicht süsslichen Geschmack ab.

A propos Sauce: Der «Chakalaka-Relish» macht das Besondere der «Classic Pizza South Africa» aus. Die Sauce ist eine beliebte Beilage beim «Braai» (Barbeque) in Südafrika. Gemeinsam mit Abongile aus Südafrika wurde diese Variante realisiert. Die «Chakalaka»-Sauce (wie oben geschrieben: nach Familienrezept) darf darauf nicht fehlen. Ich persönlich finde diese Pizza enorm schmackhaft.

…China – Nordafrika – Appenzell

«Pizza Asian Style Sweet & Sour» ist eine weitere spezielle Kreation, die gemeinsam mit Tina aus China, der Sales Representative Asia, entwickelt wurde. Sie enthält unter anderem bunte Peperoni, Champignons und Shiitake Pilze. Die Sauce besteht aus Tomaten, Ananassaft, Sojasauce und Sesamöl, dem Teig wird u.a. Reismehl hinzugefügt. Für Tina ist die vegane, leicht scharfe «Sweet & Sour» auch gleich ihre Lieblingspizza aus dem Sortiment.

Trihas Okbit aus Eritrea arbeitet in der Produktionsabteilung von CréaCeto Balsam Essig und Pizza – klar, dass sie dort auch ihre Ideen einfliessen lässt. Typisch sind auf der «Classic Pizza North Africa» die Sweet Peppers, Jalapeños und schwarzer Knoblauch. Auch diese Variante trifft meinen persönlichen Geschmack vorzüglich. Trihas mag allerdings die «Pizza Margherita» lieber. So sind die Geschmäcker verschieden… Daher ist es ein Glück, dass es mittlerweile bereits über 15 Sorten Pizza gibt, die die Biermenschen aus den Nebenprodukten des Brauprozesses herstellen. In diesem Blog-Beitrag erfährst du, wie es überhaupt zu den Brauerei-Pizzas gekommen ist, und welche Zutaten drinstecken.

Die Reise geht weiter

Und wie es kommt, dass die Bier-Pizza-Whisky-Menschen aus Appenzell immer wieder neue Produkte im Bier-Universum entwickeln, was Quöllfrisch mit Panettone («Birratone») zu tun hat und was die Entwicklungs- und Produktionsabteilung den lieben langen Tag macht: Darüber schreibe ich in einem der nächsten Blog-Beiträge.

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