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Die Antworten zu den am meisten gestellten Fragen im Brauquöll

Durstlöscher, Wegbeschreibungen, Quöllfrisch: Zehn Fragen, die das Team vom Brauquöll am meisten hört – und die Antworten darauf.

Ein Staubsauger heult, das Radio ist lauter als sonst, nebst Corina, Aline und mir ist an diesem Nachmittag Anfang Januar kein Mensch im Besucherzentrum Brauquöll. Denn die zwei Brauquöllerinnen empfangen mich inmitten des Frühjahresputzes. Das Besucherzentrum ist für eine Woche geschlossen, alle Geräte erhalten einen Service und das Team macht das ganze Brauquöll sauber: «Wir reinigen sogar mit dem Zahnbürsteli die Ecken der Regale!» Die beiden wirken vergnügt und sind in der richtigen Stimmung für das Thema dieses Blogs: Was sind die Fragen, die das Team vom Brauquöll am meisten hört? Und: Wie sind die Antworten darauf?

Nr. 10: «Kann ich einen Durstlöscher haben?»

Gleich zu Beginn stutze ich… Durstlöscher? Meinen sie alkoholfreie Biere oder Mineral? Aline lacht: «Nein, den BrandLöscher!» Und dieses malzbetonte, eher süssliche Bier mit der feuerroten Etikette gibt es selbstverständlich im Shop zu kaufen.

Nr. 9: «Was bedeutet Quöllfrisch?»

Quöllfrisch bedeutet frisch ab der Quelle. Weil nur wenige Meter vom Brauquöll entfernt der Alpstein wacht. Dort entspringt das Wasser, aus dem die Brauerei seit jeher ihr Appenzeller Bier braut. Quöllfrisch, das Bier, mit dem Appenzeller Bier weitum bekannt ist, gibt es seit 1992.

Nr. 8: «Wo ist der Biergarten?»

Vor allem Gäste aus Deutschland stellen diese Frage und sind dann einigermassen verwirrt, wenn das Team sie an die vielen schönen Gartenbeizen im Dorf verweist.

1886, als die Familie Locher das Gebäude am Brauereiplatz erworben hat, gehörte zur Liegenschaft auch eine Wirtschaft mit Kegelbahn und grosser Gartenanlage. 1920 stellt die Brauereiwirtschaft den Betrieb ein. Nun verzichtet die Brauerei nicht zuletzt aus Rücksicht auf die vielen Restaurants im Dorf darauf, Gäste im grossen Stil zu bewirten. Denn die meisten Gastronominnen und Gastronomen kaufen das Bier bei der Brauerei.

Nr. 7: «Sind Tschipps aus Trester?»

Nope. Trester bleiben zurück, wenn Obst oder Gemüse der Saft entzogen wird. Aus diesen festen Rückständen kann man Schnaps brennen. Auf dem Land bestellt man noch immer gerne einen solchen «Trester». 

In den Tschipps steckt demgegenüber Treber, ein Nebenprodukt des Brauprozesses von Bier. Treber enthält pflanzliche Proteine, Mineralstoffe und Nahrungsfasern.

Nr. 6 «Gibt es auch grössere Gläser?»

Die zugegebenermassen niedlichen Degustationsgläser dienen ihrem Zweck, nämlich dem Degustieren von verschiedenen Bieren in kleinen Mengen – direkt vom Zapfhahn an der Theke. Das Besucherzentrum ist keine Bar, in der du einen Humpen voll Bier bestellen kannst (siehe Frage Nr. 8). Möchtest du zu Hause aus einem Glas mit Appenzeller Bier Logo trinken, dann kannst du das Gebinde ebenfalls im Shop kaufen.

Nr. 5: «Gibt es auch etwas Alkoholfreies?»

Logo! 9 Biere «ohne» zählt Aline auf: Sonnwendlig, Leermond, Bschorle, Zitronen-Panaché, Ginger-Beer, Misty Cave, Freefall und auch vom Weizenbier und dem IPA gibt es eine alkoholfreie Alternative.

Nr. 4: «In welchem Regal befindet sich der Alpenbitter?»

Dafür musst du das Brauquöll verlassen, über den Brauereiplatz laufen und nach ca. 300 Metern die Brücke über die Sitter überqueren. Dort steht das Besucherzentrum vom Alpenbitter. Er wird von einer anderen Appenzeller Traditionsfirma hergestellt.

Hinter der roten Türe im hinteren Teil des Shops lagern verschiedene Editionen des hauseigenen Whiskys Säntis Malt. Einzigartig ist die Lagerung des Single Malts in geschichtsträchtigen Bierfässern aus Eichenholz. Einige Editionen sind mittlerweile internationale Preisträger.

Nr. 3: «Welches Bier ist von Appenzell?»

Selbstverständlich alle! Im Shop vom Besucherzentrum findest du über 40 verschiedene Appenzeller Biere. Einige davon kannst du ab Zapfhahn degustieren, alle kannst du kaufen und mit nach Hause nehmen.

Nr. 2: «Hat es in den Tschipps Alkohol drin?»

Alkohol entwickelt im Brauprozess erst, nachdem der Treber entstanden ist. Daher enthalten Tschipps keinen Alkohol. In den brewbee-Produkten, welche mit Bier hergestellt werden (Pizza, Kringel, Birrattone), verdampft zudem der Alkohol beim Backen. Deshalb enthalten sie keinen Alkohol enthalten.

Und nun…: Die am meisten gestellte Frage ist… Trommelwirbel…

Nr. 1: Wo ist das WC?

Natürlich, schliesslich sorgt Bier auch für eine volle Blase. Daher: «Durch die Drehtüre, rechts, 2 Treppen hoch.»

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