Bier in Alu: Best of!

Bier in Alu: Best of!

Richtig gehört, ja. Bier in Dosen ist nicht schlechter als Bier aus der Flasche. Es ist sogar besser. Warum die Alu-Dose das beste Gebinde für Bier sein soll und wie der Abfüllprozess funktioniert, das wollte ich herausfinden.

Deshalb stand ich heute Morgen um halb sieben in der Brauerei. Ginger-BEER-Abfüllung und ich mitten drin. Krass. Palettenweise gelbe, schöne GINGER-Beer-Dosen stapeln sich vor mir. 

Die Quöllfrisch-Abfüllung ist grad fertig. Der Prozess wird angepasst, der Tank gereinigt, das neue Bier eingefüllt. Jetzt ist die Anlage ready zur Abfüllung – es wird verkostet. Mein erster Schluck an diesem Morgen war also weder Wasser noch Kaffee, sondern Ginger BEER. Nicht grad meine Gewohnheit ;), aber Jürgen Feike macht das souverän. Das Bier wurde bereits auf seine Schaumbildung, die Stammwürze, den CO2-Gehalt und weitere Faktoren getestet. Und dann geht’s los.

Was für ein Bild … 

Die Dosen laufen übers Förderband in die Abfüllanlage: Sie werden maschinell kontrolliert. Sind die Dosen in einwandfreiem Zustand, laufen sie weiter zur Waschanlage, danach in den Füller. Dort wird die Dose mit CO2vorgespannt – das heisst, dass der Sauerstoff entzogen wird. Jetzt wird abgefüllt.

Die vollen Dosen laufen über den sogenannten «Bubblebraker» weiter. Hier wird CO2auf die Dose gesprüht. Dadurch werden die Bierblasen gebrochen und es wird verhindert, dass Sauerstoff im Bier bleibt. Diesen Prozess habe ich bei der Quöllfrisch-Abfüllung in Slow-Motion gefilmt. Das Ginger BEER schäumt nicht so, der Effekt ist darum beim Quöllfrisch viel besser sichtbar.

Jetzt kommt der Deckel drauf. Wie die Büchse verschlossen wird, das ist richtig wichtig. Deshalb widme ich diesem Thema später einen ganzen Blog. 

Das Bier in der Aludose ist von erstklassiger Qualiät. Es ist länger haltbar, vor Licht geschützt und enorm spritzig, weil es luftdicht abgefüllt wird. Ausserdem ist Alu endlos recyclebar. Ich trink mein Bier aus der Alu-Dose aus anderer Perspektive. Und ach ja – am heutigen Abfülltag wurden etwa 2 bis 2,5 Tonnen Ingwer verarbeitet. 

Sieht gut aus. Ist gut. Prost.

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