Adventskalender Nr. 15: Gran Alpin Perla

Adventskalender Nr. 15: Gran Alpin Perla

Im Dezember portraitieren wir in unserem Blog jeden Tag das Produkt, das sich hinter dem Türchen des Adventskalenders der Brauerei Locher versteckt.

Im Perla steckt obergärige Kölschhefe. Obergärige Hefe steigt am Schluss der Gärung auf und schwimmt auf der Flüssigkeit. Untergärige Hefe sinkt an den Boden ab. Die Hauptgärung dauert ca. eine Woche.

Die Braugerste für das Gran Alpin Perla und seine Geschwister (naturtrüb und Amber) kommt von der Genossenschaft Gran Alpin in den Bündner Bergen. Der Anbau von Bio-Braugerste wird dort seit 2003 praktiziert. Auslöser war…: Die Brauerei Locher. Die Biermenschen aus Appenzell wollten einheimisches Braumalz verarbeiten und die Brauerei ist bis heute die Hauptabnehmerin der rund 100 Tonnen Braugerste, die von Gran-Alpin-Produzenten geerntet werden. Durch ihr Engagement fördert die Brauerei den biologischen Ackerbau in den Schweizer Berggebieten.

Karl Locher erklärt: «Es gibt viele Gründe, warum wir unsere Produzenten in den Schweizer Bergen gesucht haben. Trotz erschwerten Bedingungen – steiles Gelände, extreme Witterung, steinige Böden – bietet der Berganbau klare Vorteile. Die Braugerste reift in den Berggebieten zu einem späten Zeitpunkt und wächst somit bei einem hohen Sonnenstand. Sie nimmt dadurch sehr viel Sonnenlicht auf. Günstige Faktoren sind aber auch die Intensität der Sonneneinstrahlung und die starken Kälteeinbrüche, die der Braugerste in diesen Höhen besondere Kraft verleihen.»

Zwei weitere Blog-Beiträge zum Gran Alpin:
Mai 2020
April 2019

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