Ab in den Pool!

Ab in den Pool!

Wie das Grill-Floss in den Seealpsee kam.

Am 14. Juni wurde die Brauerei Locher von der Goba Mineralquelle für die Grill Pool Challenge nominiert. Die Aufgabe: Innerhalb von drei Wochen einen funktionstüchtigen Grill in (!) einem Pool mit Wasser aufstellen. Oh Internet, du Geburtsstätte von Sommerlochstopfern! Appenzeller Bier – immer für eine originelle Bewältigung von Herausforderungen zu begeistern – hat die Challenge natürlich angenommen. Wär ja noch, wenn man sich die Blösse geben müsste!

Der «Master of Disaster» für dieses Unternehmen und treibende Kraft bei der Umsetzung war Alex Koller, mitverantwortlich für Marketing bei der Brauerei Locher AG. Alex: «Unser wichtigstes Anliegen war, dass wir bei der Umsetzung keinen unnötigen Abfall produzieren. Einen Pool eigens für diese Challenge kaufen, herstellen und danach nicht mehr verwenden, kam nicht in Frage. Also haben wir uns nach einem bestehenden Pool umgesehen.» Ja, und was ist für eine Appenzeller Firma naheliegender, als den Blick in den Alpstein schweifen zu lassen und dort den coolsten bestehenden Pool überhaupt zu erblicken: den Seealpsee!?!

Pool war also gefunden. Wie kommt nun der Grill da rein? Und wie schwimmt er? Der Ablauf der Frist rückte näher und auch – fast noch dringlicher – Alex’ Sommerferien. Nun musste alles schnell überlegt, vorbereitet und durchgeführt werden. Am Mittwoch, 26. Juni, drohte das Vorhaben buchstäblich im Wasser zu versinken. Die Idee, ein 400L-Holzfass, das bereits ein Leben als Bar-Mobiliar hinter sich hat, mit KEG-Fässern zum Schwimmen zu bringen, wurde rechnerisch widerlegt. Zu schwer das Gesamtgewicht, zu schwierig die Befestigung der «KEG-Schwimmelemente». Eine gewisse Ratlosigkeit machte sich breit.

 

 ?!?!?!?

Noch am gleichen Abend hat Alex einen Test bei seinem Schwager in dessen Gartenpool durchgeführt: KEG-Fässer schwimmen wunderbar! Wie kommt aber der Grill da rauf? Am Samstag, 29. Juni, steckten Alex und Ruedi Signer die Köpfe zusammen und… Sind zu einer Lösung gekommen!

 

 So geht das Planen eines Bierflosses!

Mit akkurater Zeichnung und schlüssigen Berechnungen wurde am Samstagmittag eine recyclebare Platte bei Holzin bestellt. Diese wurde am Dienstagmittag geliefert. Tick, tock, tick, tock, tickte die Challenge-Uhr. Dienstagnachmittag: Zusammenstellen des «Flosses». Dienstagabend: Ab in den Seealpsee mit der Brauerei Locher! Filmen nicht vergessen! Nach einem Mittwoch voller Sitzungen konnte Alex den Film am Donnerstagmorgen schneiden und online stellen. Beim ersten «Like» war er wahrscheinlich schon auf dem Weg in die Sommerferien.

Die Challenge wurde IMHO bravourös gemeistert und in der Appenzeller Bier eigenen sympathischen Art und Weise umgesetzt.

Teaser: Das Appenzeller-Bier-Floss wird ein einem der nächsten Bierfloss-Rennen wieder ins Wasser gelassen.

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